Kleine Chronik des Regionalwettbewerbes Jugend forscht Ostthüringen in Rositz

Jugend forscht - Schüler experimentieren wurde in Rositz erst durch das Engagement des innovativen Fenster - und Türenherstellers PaX möglich. Die PaX GmbH, mit Werken in Ingelheim, Hermeskeil und Rositz, einer der größten Fensterhersteller in Deutschland, hatte 1995 die Patenschaft für diese Veranstaltung übernommen und damit - Jugend forscht - in Ostthüringen begründet.

Mit der Veränderung der Firmenstruktur der Firma PaX in eine Aktiengesellschaft wurde im Jahre 2001 die Patenträgerschaft für den Regionalwettbewerb Ostthüringen abgegeben.
Der 7.Wettbewerb sollte unbedingt in der Region Altenburg / Rositz bleiben, so dass mehrere Firmen und Institutionen des Altenburger Landes und die Stiftung Jugend forscht in Hamburg als Sponsoren auftraten.

Dank des Engagements des Landrates des Altenburger Landes konnte ab 2002, also ab der 8. Wettbewerbsrunde das WTC (Wissenschafts- und TransferCenter des Altenburger Landes und der Hochschulen e.V.) als Pate gewonnen werden. Eines der wichtigen Ziele des Vereins ist die Betreuung und Bindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region. Die erforderlichen Mittel zur Durchführung des Regionalwettbewerbes wirbt das WTC jährlich von ca. 70 Firmen und Einrichtungen der Region ein. Bis 2004 fungierte Herr Dieter Gräfe als Wettbewerbsleiter, seit 2005 wird der Wettbewerb von Herrn Dirk Heyer geleitet. Im Oktober 2016 übernahm die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. die Patenträgerschaft.

Etwa 35 Lehrer aus den Regelschulen, Gymnasien und Berufsschulzentren des Schulamtes Ostthüringen sowie Vertreter der lokalen Wirtschaft unterstützen als Juroren in den sieben Fachgebieten den Wettbewerb. Zahlreiche Lehrer sind es auch, die die jungen Forscher zur Teilnahme am Wettbewerb ermutigen und deren Projekte als Betreuungslehrer bis zur Regionalmesse begleiten. Am Regionalwettbewerb nehmen jedes Jahr sehr viele Regelschüler teil, die mit großem Einsatz Themen aus dem Unterricht und der Umwelt aufgreifen und bearbeiten.

Die Gemeinde Rositz stellt alljährlich kostenlos ihr Kulturhaus als Wettbewerbsort zur Verfügung. Der Regionalwettbewerb findet jeweils an zwei Tagen - Ende Februar/ Anfang März statt. Die PAX AG stellt in jedem Jahr die erforderlichen Messestände sowie deren Auf- und Abbau kostenlos zur Verfügung.
 

Am ersten Tag erfolgen für die Teilnehmer die Einrichtung der Stände sowie die Begutachtung und das Gespräch mit der Jury.
 

Am Abend wird durch die Patenfirma ein besonderes Programm organisiert.

- 1995 ein Besuch im Altenburger Theater
- 1996 Besichtigung der unterirdischen Gänge von Zeitz
- 1997 Besuch der ehemaligen Fabrik zur Herstellung von Leder in Weida
- 1998 Besuch einer Vorstellung im Zeiss-Planetarium in Jena
- 1999 Besuch einer Veranstaltung der “academixer“ in Leipzig
- 2000 Besuch der Brikettfabrik in Mumsdorf
- 2001 Besuch des Naturkundemuseums in Gera mit der Sonderausstellung der Imaginata
- 2002 Bowlingwettbewerb und Disco in Altenburg
- 2003 Besuch des Erlebnisbades Riff in Bad Lausick
- 2004 Disco, Kegeln und Computerspiele in der Altenburger Destillerie
- 2005 Disco, Kegeln in der Altenburger Destillerie
- 2006 Sondervorstellung im Theater Altenburg/Gera: "STONES"
- 2007 Badevergnügen im Erlebnisbad Riff Bad Lausick
- 2008 Besuch des Erlebnisbades RIFF in Bad Lausick
- 2009 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2010 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2011 Abendprogramm, „Robin Hood“ - Aufführung der Jugendkunstschule Altenburg in der  „Tenne“ der Brauerei,  anschließend JuFo-Party
- 2012 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2013 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2014 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2015 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2016 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick
- 2017 Badespaß im Erlebnisbad RIFF, Bad Lausick

Der zweite Tag begann in den Jahren 1995 – 2001 mit einer Betriebsbesichtigung der Patenfirma PAX in Rositz. Die Kinder und Jugendlichen erlebten dabei die Herstellung von Fenstern mit Hilfe modernster Computer- und Robotertechnik.
Seit der 7. Wettbewerbsrunde werden am Vormittag des 2. Tages Betriebe des Landkreises sowie besondere Sehenswürdigkeiten der Stadt Altenburg durch die Teilnehmer besucht.
Nach dem Mittagessen kann die Öffentlichkeit die Messe für ca. 2 Stunden besichtigen. Anschließend finden in einer Feierstunde die Siegerehrung und die Übergabe der Sonderpreise statt.

1995 wurde der Wettbewerb nur auf der Ebene - Schüler experimentieren - durchgeführt.
1996 gab es die Teilnahme bei Jugend forscht und Schüler experimentieren.

Die Eröffnungsveranstaltung zur jeweiligen Wettbewerbsrunde wurde bis 2008 im Kulturhaus der Gemeinde Rositz durchgeführt.
Seit 2009 in Firmen der Region.

bis 2008 Gemeinde Rositz
- 2009 Dietzel Hydraulik Beerwalde
- 2010 GSS Gebäude-Solarsysteme GmbH Korbußen
- 2011 KTN Nobitz
- 2012 Käserei Altenburger Land
- 2013 Neumayer Tekfor Schölln
- 2014 Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz
- 2015 InduSol GmbH Schmölln
- 2016 Meuselwitz Guß Eisengießerei GmbH
   

 

Teilnehmer und Projekte

1995

stellten

37

Teilnehmer

22

Arbeiten aus

1996

stellten

81

Teilnehmer

40

Arbeiten aus

1997

stellten

103

Teilnehmer

49

Arbeiten aus

1998

stellten

63

Teilnehmer

25

Arbeiten aus

1999

stellten

65

Teilnehmer

30

Arbeiten aus

2000

stellten

124

Teilnehmer

59

Arbeiten aus

2001

stellten

97

Teilnehmer

42

Arbeiten aus

2002

stellten

131

Teilnehmer

54

Arbeiten aus

2003

stellten

127

Teilnehmer

56

Arbeiten aus

2004

stellten

112

Teilnehmer

52

Arbeiten aus

2005

stellten

119

Teilnehmer

56

Arbeiten aus

2006

stellten

129

Teilnehmer

58

Arbeiten aus

2007

stellten

114

Teilnehmer

53

Arbeiten aus

2008

stellten

126

Teilnehmer

55

Arbeiten aus

2009

stellten

116

Teilnehmer

56

Arbeiten aus

2010

stellten

136

Teilnehmer

62

Arbeiten aus

2011

stellten

96

Teilnehmer

45

Arbeiten aus

2012 stellten 145 Teilnehmer 68 Arbeiten aus

2013

stellten

116 Teilnehmer 57 Arbeiten aus
2014 stellten

119

Teilnehmer

55

Arbeiten aus

2015 stellten

83

Teilnehmer

42

Arbeiten aus

2016 stellten 130 Teilnehmer 55 Arbeiten aus
           

 

In 22

Jahren

2369

Teilnehmer,

1091 

Arbeiten

Der Wettbewerb in Ostthüringen stößt langsam an die Grenzen eines Regionalwettbewerbes, der 60 Projekte nicht überschreiten sollte. Die Platzkapazität im Kulturhaus der Gemeinde Rositz liegt bei 55 - 60 Ständen, so dass dort die Voraussetzungen für einen Regionalwettbewerb auch für die weitere Zukunft gegeben sind.
Die Preisgelder werden insbesondere durch den Patenträger zur Verfügung gestellt.
Auf regionaler Ebene werden Sonderpreise von folgenden Stiftern gesponsert:

Die Teilnahme am Landeswettbewerb erreichen i.d.R. die Sieger der 7 Fachgebiete im Wettbewerb "Jugend forscht". Bei einem sehr guten Projekt konnte bis 2011 auch ein Sieger im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ zum Landeswettbewerb delegiert werden. Seit der Wettbewerbsrunde 2012 nimmt die Sparte "Schüler experimentieren" auch beim Landeswettbewerb in Jena teil.

Seit 1997 erreichten folgende Teilnehmer die Delegierung zum Bundeswettbewerb:
 

1997 Jens Stock
Danny Kretschmann
Michael Quellmalz
Treben Untersuchung des Kfz-Verkehr in Treben mittels Verkehrszählung
1998 Matthias Pamler Schmölln Platine zur Messung elektrischer Bauelemente
2001 Nadine Kröber
Nicole Kröber
Altenburg Untersuchung wissenschaftlicher Arbeiten am Mauritianum Altenburg

2003

Max Falk

Schmölln

Softwareunterstützte Kransteuerung

2004

Daniel Oriwol

Altenburg

Der piezoelektrische Effekt von Kristallen.

2006

Stefan Heist

Jena

Untersuchungen zur Erzeugung nanoskaliger Pulver mittels Laserverdampfung

Philipp Seemann

Kahla / Elster

2007

Lars Schymik

Jena

Elektronische Überweisungshilfe für Zuweiser und Krankenhäuser

Benjamin Müller

Jena

2007

Alexander Jörk

Gera

Kippt das Klima? - Auswertung meteorologischer Messdaten in Ostthüringen

2007

Stefanie Kosan

Jena

Lösung von Diffusionsgleichungen im karthesischen Koordinatensystem und Polarkoordinatensystem

Anne Plochowietz

Jena

2007

Andre Schleicher

Weida

Eigenbau eines CNC-Fräsers - Vergleich von Industriemaschinen mit einer Eigenkonstruktion am praktischen Beispiel

Klemens Pätzold

Weida

2008

Simon Leischnig

Jena

Kommunikation über das Internet und Netzwerke durch RSA-Verschlüsselung

2009

Julia Münzner
Patrick Wohlfahrt

Waltersdorf
Remptendorf

Floureszenzeffekt an metallischen Nanopartikeln

2009

Christin-Charlott Schoele

Jena

Synthese und pharmakologische Charakterisierung von neuartigen potentiellen Liganden an humanen, geklonten Dopaminrezeptoren

Juliane Totzke

Gräfenroda

2009

Isabel Bauer

Rositz

"Wilde Weide" - ein Brettspiel als Beispiel für die Bedeutung des kindlichen Spielens

2009

Sebastian Stamm

Jena

Systematisches Erfassen einer unbekannten Fläche mittels Robotertechnik

Benjamin Siegmund

Rothenstein

2010

Friedrich Sacher

Haselbach

Solarwärmer

Christoph Harpain

Altenburg

2010

Thomas Fischer

Zschaschelwitz

Erforschung des Weltalls durch Astrofotografie und Spektoskopie.

2010

Andre Bauer

Rositz

Nutzung von Kleingewässern in der Feldflur durch Vögel am Beispiel der Lossener Senke 2008/2009.

2012 Gregor Sauer
Malte Brammerloh
Jena Kommunikationsunterstützung für taubblinde Menschen
2014 Melanie Hoppmann
Lisa Sarich
Altenburg Die Entwicklung der Flora & Fauna auf dem Gelände der ehemaligen Brikettfabrik "Gertrud" und des Restlochs I bei Zechau
2015 Lucy Khammanivong
Chris Schneider
Altenburg KaLuChriDo, Seifenspender für behinderte Menschen
2016      
2016      

 

Danke an Herrn Tom Kleinfeld, er recherchierte 2014 was aus den ehemaligen Jugend forscht Teilnehmern der Region geworden ist. Anbei ein Textauszug.

„Vergangenes Jahr erhielten Melanie Hoppmann und Lisa Sarich vom Lerchenberggymnasium mit ihren Forschungen zur Entwicklung der Flora und Fauna auf dem Gelände der ehemaligen Brikettfabrik Gertrud und des Restlochs I bei Zechau sogar den fünften Preis beim Bundesfinale“, so Teichmann weiter. Zwar holten die beiden als erste eine Platzierung für das Altenburger Land, doch waren sie nicht die ersten, die den Landkreis auf der großen nationalen Bühne vertraten.

Die „Pioniere“ heißen Jens Stock, Danny Kretschmann und Michael Quellmalz. Sie schafften es schon 1997 als Forschungsteam bis ins Bundesfinale. „Damals stand ich kurz vorm Abschluss an der Regelschule Treben“, entsinnt sich Jens Stock, der heute als Zimmermann arbeitet und in Kohren-Sahlis nahe Leipzig wohnt. „Wir haben den Kfz-Verkehr durch Treben mittels einer Verkehrszählung untersucht, uns beim Landesfinale in Rositz gegen reichlich Konkurrenz durchgesetzt“, kramt er weiter in seiner Erinnerung. Zum Finale nach Berlin reisten sie im Transporter, gefahren von Geografie-Lehrer René Karschau. „Die Ehrung aller Finalisten fand dann im Friedrichstadtpalast statt – ein tolles Erlebnis“, schwärmt Stock noch heute.

Nur ein Jahr später trumpfte Matthias Pamler aus Schmölln groß auf: Der damalige Gymnasiast entwickelte eine Platine, welche die Messung elektrischer Bauelemente mit einem PC ermöglichte. Zur Erinnerung: Computer waren zu der Zeit riesige „Ungetüme“ und liefen größtenteils noch mit dem Betriebssystem „Windows 95“, einem der ersten „MS-Dos“ -Nachfolger. „Ist das wirklich schon 16 Jahre her?“, fragt Pamler heute mit einem Lächeln, der die elektrotechnische Schiene noch immer fährt: 2011 gründete er mit vier Kollegen im sächsischen Wilsdruff die Geomation GmbH. „Wir entwickeln und produzieren Prüfgeräte für Materialuntersuchungen – zum Beispiel von Baugrund. Unsere Technik findet man europaweit an Universitäten, Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen. Mittlerweile gibt es Anfragen aus der ganzen Welt“, erklärt der umtriebige Diplom-Ingenieur. „Bei ‚Jugend forscht’ ging es bereits um die Elektronik sowie Software eines universellen Messapparats für elektrische Kenngrößen. Heute sind mein Team und ich auf Geräte für Materialprüfungen spezialisiert und entwickeln außerdem die Mechanik, Sensorik und Antriebstechnik der Maschinen“, so Pamler weiter.
„Der Wettbewerb bot mir damals die Gelegenheit, erste Kontakte zu Industrie und Universitäten zu knüpfen und über den Tellerrand der Region und Schule hinauszublicken. Das Geschehen verfolge ich nach wie vor und kann nur jedem mit einer passenden Projektidee raten, an ‚Jugend forscht’ teilzunehmen“, fügt er an.

2001 sorgten die Zwillinge Nadine und Nicole Kröber, damals Schülerinnen am Lerchenberggymnasium, für Furore: „Anfangs hatten wir im Mauritianum eine Ausstellung über den Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten erstellt“, so Nadine. „Mit Hinblick auf ‚Jugend forscht’ haben wir dann noch die dem Museum vorliegenden Arbeiten von Schülern studiert und bezüglich ihres Aufbaus analysiert“, ergänzt Nicole. Die erweiterte Schau dokumentierte dann, wie die Jungforscher in ihren Arbeiten vorgingen sowie deren Experimente und Ergebnisse. Mit ihren Erkenntnissen schafften sie es – wie ihre männlichen Vorgänger – bis ins Bundesfinale, welches damals in Chemnitz stattfand. „Vor allem hat der Wettbewerb unser Selbstvertrauen gestärkt“, resümiert Nadine. Nach dem Abitur absolvierten beide eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Chemnitz, zogen 2007 gemeinsam nach Frankreich. Heute arbeiten sie in Straßbourg bei Exportfirmen in der Verkaufsabteilung, managen den Kundenkontakt auf französisch, englisch und deutsch. „Das Elsass ist zu unserer zweiten Heimat geworden“, sagt Nicole. Die Zwillinge wohnen in einer 3-Raum-Wohnung im Zentrum Straßbourgs. „Wir sind eben ein Herz und eine Seele“, lacht Nadine.“

2003, nur zwei Jahre später also, sorgte Max Falk vom Schmöllner Roman-Herzog-Gymnasium für eine kleine Sensation: der damals erst 13-Jährige war eigentlich zu jung für den Bundeswettbewerb und durfte nur mit einer Sondergenehmigung teilnehmen. Doch seine Forschung war schon ganz groß: Er baute einen Modellkran, der sich mittels eines selbst geschriebenem Programms via Joystick bewegen ließ. „Die Endrunde fand in Ludwigshafen statt. Als die Jury an meinem Stand vorbeikam, war ich richtig aufgeregt“, erinnert sich Falk heute, der später auf das Carl-Zeiss-Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Spezialklassen nach Jena wechselte, dort im Internat wohnte. „Rückblickend hat mir die ‚Jugend-forscht’-Erfahrung sehr geholfen, wenn es darum ging, meine eigene Arbeit vorzustellen und zu verteidigen – besonders in einem technischen Studiengang ist das wichtig“, so Falk weiter. Nach dem Abitur und Zivildienst studierte er an der TU Dresden Mechatronik. Mit dem Diplom in der Tasche arbeitet er heute als Doktorand im Entwicklungszentrum von Porsche im baden-württembergischen Weissach.

Neben den eben genannten „Pionieren“ schafften auch noch folgende Schüler aus dem Landkreis den Sprung ins Bundesfinale bei „Jugend forscht“.

• 2004: Daniel Oriwol (Friedrichgymnasium), „Der piezoelektrische Effekt von Kristallen“ (Physik)
• 2009: Isabel Bauer , Maxi Ziegler, Sarah Götze, (alle vom Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium, Meuselwitz), „Wilde Weide – ein Brettspiel als Beispiel für die Bedeutung des kindlichen Spielens“ (Arbeitswelt)

2010 dann das absolute Highlight: Mit André Bauer (Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium, „Nutzung von Kleingewässern in der Feldflur durch Vögel an der Lossener Senke“, Biologie), Thomas Fischer (Lerchenberggymnasium, „Erforschung des Weltalls durch Astrofotografie und Spektroskopie“, Geo- und Raumwissenschaften) und Friedrich Sacher sowie Christoph Harpain (beide Christliches Spalatin-Gymnasium, „Solarwärmer“, Technik) schafften es gleich vier Schüler aus dem Landkreis bis in die Endrunde.

„Seit der Einführung des Wettbewerbs im Altenburger Land im Jahr 1993 schafften es insgesamt 17 Jugendliche mit 10 Projekten bis zum Bundesfinale“, resümiert Teichmann stolz. „Hoffen wir, dass in der aktuellen Runde noch der ein oder andere dazukommt“, fügt er an.

Tom Kleinfeld

Artikel im Amtsblatt Altenburger Land